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Mein letzter Aufenthalt in der Vita Nova Klinik liegt ein Jahr zurück. Ich bin nicht gesund, habe aber über die Therapie hinaus gelernt, meine „Macken“ und Bedürfnisse weiter zu akzeptieren und meine Zeit in dafür sinnvolle, gewinnbringende Aktivitäten zu investieren. Sogar beruflich ist es so passiert, dass ich ein altes Standbein im System neu wiedergewinne. Mein Leben ist ärmer an Aktionismus, Aktivitäten und Bekanntschaft geworden. Aber im Gegenzug dazu ein Vielfaches reicher im und um den Alltag mit meiner Familie und vor allem mit mir. Ein Teil von mir wird die Zeit in der Klinik sicherlich ab und zu noch vermissen, aber ein großer Teil in mir will tatsächlich auf keinen Falle mehr dorthin. Bedanken dafür muss ich mich bei mir, weil ich in der Klinik die Hauptakteurin in meiner Therapie gewesen bin. Unter den Menschen, den MitarbeiterInnen der Klinik, gab es jedoch Erfahrungen, die mich sehr tief berührten. So sehr, dass ich in die Lage versetzt worden bin, mir vorzustellen, wie ich ein Kind liebender Eltern gewesen bin. Ich habe meinen inneren Frieden bekommen. Diese Kraft bewahre ich mir weiterhin. Vielen Dank für alles. Kerstin Pfenningsberg. Unten setze ich ein Bild meines neuen Hobbies: Kerstin Pfenningsberg (Vor einem Jahr schrieb ich: Endgültig zu Hause angekommen, schreibe ich zwischen Trolljägern und auf Nikolaus eingestimmten Kindern meine letzte Rezension. Es war gut, wieder in der Klinik zu sein, die gewohnten Abläufe anzutreffen und in den ersten beiden Wochen die Zeit zu bekommen, etwas unbelasteter und aufnahmefähiger zu werden. Auch bei diesem vierten Mal waren es sechs Wochen, in denen ich mich vom Ärzte-, Therapeuten- , Pflege- und Verwaltungsteam gerne und offen liebevoll begleiten ließ. Krankmeldung an die Behörde? Kein Problem. Das nahm mir die Verwaltung ab. Den Antrag an die Beihilfe? Ebenfalls. Krisen besprach ich im Pflegeteam und erlebte, ich werde ernst genommen. In den Gruppen- und Einzelsitzungen sah ich mich zunehmend gefordert. Ich machte wichtige Entwicklungsschritte. So, dass ich am Ende satt und zufrieden nach Hause gehen konnte. Besten Dank für alles. Bei Prof. Dr. Redecker bleibe ich weiter in ambulanter medizinisch-therapeutischer Behandlung. Kerstin Pfenningsberg)